Hanfpflanzen: Wozu benötige ich einen Wachstumsdünger?

Hanfpflanzen: Wozu benötige ich einen Wachstumsdünger?

Pflanzen benötigen genauso wie wir Menschen Nährstoffe, die sie über ihre Wurzeln und den Prozess der Photosynthese beziehen. Die Nährstoffversorgung über den Boden ist für ihr Gedeihen und ihr Wachstum essentiell, weil im Boden zahlreiche Nährstoffe verborgen sind, welche die Pflanze über das Kapillarsystem ihrer Wurzel aufnehmen kann. In der Natur wird die Nährstoffversorgung von Pflanzen dadurch gewährleistet, dass die Nährstoffe im Boden durch Zersetzungsprozesse abgestorbener Pflanzen und verendeter Tiere freigesetzt werden.

 

Züchter von Hanfpflanzen müssen allerdings berücksichtigen, dass in vielen Fällen der Boden nicht sämtliche von der Pflanze benötigten Nährstoffe in ausreichender Menge enthält. Dabei ist eine ausgewogene Versorgung mit Nährstoffen für eine solch komplexe Sprosspflanze wie Cannabis besonders wichtig, zumal deren potenzieller Reichtum an Blüten legendär ist. Ein Wachstumsdünger hilft, um eine vollständige Versorgung von Cannabis zu gewährleisten. Dies wirkt sich positiv auf das Wachstum der Hanfpflanzen, die Qualität ihrer Blüten, ihren Ertrag und ihre Resilienz aus.

Was sind Wachstumsdünger?

Wachstumsdünger sind auf Nährstoffe spezialisiert, die der Pflanze beim Wachstum helfen. Damit fördern sie gleichzeitig die Ausbildung von Blättern, Stängeln, Zweigen und Wurzeln. Zu erkennen sind Wachstumsdünger am Zusatz „Grow“, was im Englischen für Wachstum steht. Sie besitzen im Vergleich mit anderen Düngern einen höheren Stickstoffanteil.

 

Stickstoff unterstützt die Hanfpflanze bei der Bildung von Blattmasse sowie dem Wachstum von Stängeln und kurbelt die Zellteilung an. Ebenso fördert Stickstoff die Photosynthese, sodass das Gewächs mit mehr Energie versorgt wird, die es zum Wachstum benötigt. Wachstumsdünger werden ausschließlich in der Wachstumsphase eingesetzt, um der Pflanze dabei zu helfen, ein gesundes Wurzelsystem und ausreichend Blattmasse aufzubauen.

Welche Nährstoffe benötigen Hanfpflanzen?

Züchter von Hanfpflanzen sollten den Nährstoffbedarf von Cannabis kennen, um ihnen neben Wasser, Luft und Licht eine vollständige Versorgung durch einen geeigneten Wachstumsdünger bieten zu können.

Die Makronährstoffe der Hanfpflanzen

Der menschliche Stoffwechsel ist auf die drei Makronährstoffe Eiweiß, Fett und Kohlenhydrate sowie zahlreiche Mineralien, Spurenelementen und Vitaminen angewiesen. Bei Pflanzen ist die Einordnung anders. Bei ihnen sind Stickstoff, Phosphor, Kalium, Magnesium, Calcium und Schwefel die Makronährstoffe, wobei sich eine weitere Differenzierung lohnt, denn ebenso wie bei Menschen gibt es für Pflanzen drei Makronährstoffe, die für sie besonders wichtig sind.

 

Bei diesen handelt es sich um Stickstoff, Phosphor und Kalium. Dies ist der Hintergrund dafür, dass die meisten Wachstumsdünger NPK-Dünger sind, das heißt, sämtliche Hauptnährstoffe enthalten. Ihr Verhältnis der drei Makronährstoffe geben sie in der Produktinformation genau an. Ist beispielsweise bei einem NPK-Dünger dieses Verhältnis als 9-4-5 angegeben, bedeutet dies, dass der Dünger in dieser Reihenfolge einen Anteil von Stickstoff (N) von 9, einen Anteil von Phosphor (P) von 4 und einen Anteil von Kalium (K) von 5 hat.

 

Von allen Nährstoffen beeinflusst Stickstoff das Pflanzenwachstum am stärksten, weshalb Wachstumsdünger einen Stickstoff-Anteil aufweisen, der über den Stickstoff-Anteil anderer Dünger hinausgeht. Die wichtigsten Funktionen dieser drei bzw. sechs Makronährstoffe für das Pflanzenwachstum sind unter anderem:

 

  • Stickstoff: vegetatives Wachstum, Erzeugung von Blattmasse, Wachstum von Stängeln, Bildung von Chlorophyll, der Nukleinsäure, Vitamin B und Aminosäuren, ATP
  • Phosphor: Entwicklung des Wurzelsystems, Nutzung der Nährstoffe, Blüten- und Fruchtbildung, Samenproduktion, Energiehaushalt und Energieübertragung
  • Kalium: Wasserversorgung, Stärkung der Zellstruktur, Resilienz, Holzbildung, Steuerung der Stomata, Osmose, Stoffwechsel, ATP, Blüten- und 
  • Fruchtbildung
  • Calcium: Stärkung von Zellstruktur und Zellmembran, Zellstreckung, Reifeförderung
  • Magnesium: Bildung von Chlorophyll, Baustein für Stoffwechselvorgänge
  • Schwefel: Aufbau von Proteinen, Baustein schwefelhaltiger Aminosäuren

Zum Verständnis ist wichtig, dass das in den Chloroplasten gebildete Chlorophyll der grüne Farbstoff ist, der für die Photosynthese der Hanfpflanzen benötigt wird, sodass diese aus Sonnenlicht, Kohlenstoffdioxid und Wasser Sauerstoff und Glukose bilden können.

Das ideale Verhältnis der Makronährstoffe im Wachstumsdünger in der Wachstumsphase

Die richtige Versorgung der Hanfpflanzen mit den Makronährstoffen hängt ebenfalls von ihrer Wachstumsphase ab. So benötigt Cannabis in der Wachstumsphase mehr Stickstoff, während in der Blütephase der Bedarf an Phosphor und Kalium steigt. Aufgrund ihrer Bedeutung für die Ausbildung gesunder Blüten werden Phosphor und Kalium in der Fachsprache Blütennährstoffe genannt.

 

Für Hanfpflanzen empfehlen Experten in der Wachstumsphase einen NPK-Anteil des Düngers von 3-1-1, während dieser in der frühen Blütephase um 1-3-2 und in der späten Blütephase bei 0:3:3 liegen sollte. Somit wird der Wachstumsdünger nach Abschluss der vegetativen Phase durch einen Blütedünger ersetzt. Wichtig ist, mit der Düngung erst in der vegetativen Phase zu beginnen, weil eine Düngung schon in der Sämlingsphase die junge Pflanze überfordern könnte.

Die essentiellen Mikronährstoffe der Hanfpflanzen

Im Vergleich mit den Makronährstoffen ist der Einfluss der Mikronährstoffe deutlich geringer als bei Mikronährstoffen. So können einzelne Aufgaben, die sie für den pflanzlichen Organismus erfüllen, teilweise von anderen Mikronährstoffen übernommen werden, während andere Effekte durch die Mikronährstoffe für die Pflanzengesundheit eher ein „Bonus“ sind.

 

Dennoch empfiehlt sich bei der Versorgung mit Mikronährstoffen in der Wachstumsphase ebenfalls eine ausgewogene Ernährung der Pflanzen, die sich durch einen fruchtbaren Boden, guten klimatischen Bedingungen und nicht zuletzt durch einen Wachstumsdünger auszeichnet. Dies sind die Funktionen der einzelnen Mikronährstoffe für die Hanfpflanze:

 

  • Eisen: Samen- und Keimbildung, Energiestoffwechsel, Elektronentransport, Aktivator von Enzymen, Photosynthese
  • Mangan: Aktivator von Enzymen, Stoffwechselsynthese, Hormonregulation, Steuerung von Oxidation und Reduktion
  • Kupfer: Photosynthese, Proteinsynthese, Zellatmung, Resistenz, Zellstabilität, Halmstabilisierung, Aktivator von Enzymen
  • Zink: Enzymreaktionen, Pollen- und Samenvitalität, Stoffwechsel, Resistenz, Produktion von Wachstumsstoffen
  • Molybdän: Enzymstoffwechsel, Aktivator von Enzymen, Energiestoffwechsel, Nitratreduktion, Transport von Stickstoff
  • Bor: Kohlenhydrat-Stoffwechsel, Organisation der Zellen, Gewebebildung, Wasserhaushalt, Wachstumselement, Regulation von Stomata, Energiestoffwechsel
  • Chlor: Osmose, Wasseraufnahme der Zellen, Stabilisator der Zellmembran
  • Nickel: Bestandteil von Enzymen, Stickstoff-Stoffwechsel

Nicht essenzielle Mikronährstoffe von Pflanzen

Weniger wichtig als die essentiellen Mikronährstoffe der Pflanzen sind die nicht essentiellen Nährstoffe Natrium, Kobalt und Silicium. Sie werden nicht für grundlegende Lebensprozesse benötigt, können der Hanfpflanze aber einige Vorteile für den Wachstumsprozess und die Gesundheit mit auf den Weg geben:

 

  • Natrium: kann Funktionen von Kalium kompensieren, stärkt die Tiergesundheit
  • Kobalt: Nährstoff für Mikroorganismen im Boden
  • Silizium: verbessert Wachstum und Pflanzengesundheit

 

Natrium ist als Zusatzstoff damit eher für die Züchtung von Futterpflanzen geeignet und der Nährstoff, auf den Züchter von Hanfpflanzen am ehesten verzichten können. Kobalt kann Cannabis als Nährstoff von Mikroorganismen unterstützen, die wichtige Prozesse für die Pflanze einleiten. Silizium ist von den nicht essentiellen Zusatzstoffen der nützlichste Nährstoff, der insbesondere für die Aufgaben eines Wachstumsdüngers eine wichtige Rolle spielen kann.

Eine Überdüngung ist zu vermeiden

Bei der Versorgung der Pflanzen mit den verschiedenen Nährstoffen geht es immer um die Einhaltung eines optimalen Spielraums für die Pflanzen. Dies trägt dazu bei, eine Über- und eine Unterversorgung zu verhindern. Während sich ein Mangel je nach Nährstoff klar definieren lässt und bestimmte Auffälligkeiten der Pflanzen dem Züchter Hinweise geben können, welcher Nährstoff der Pflanze fehlt, kann eine Überdüngung zu Vergiftungssymptomen der Pflanzen führen und damit zu Krankheiten, Wachstumsstörungen und Stress. In der sensiblen Sämlingsphase raten Züchter, ganz auf das Düngen zu verzichten.

 

Weiterhin blockiert eine Überversorgung mit Phosphor die Aufnahme von Eisen, Zink und Kupfer, während eine Überversorgung mit Kalium die Aufnahme von Calcium und Magnesium beeinträchtigt. Da viele Nährstoffe im Dünger als Salze vorliegen, kann zu viel Salz dem Boden Wasser entziehen, sodass die Versorgung der Pflanzen mit Wasser durch die Osmose gefährdet ist. Die überschüssigen Salze können durch den Regen ausgeschwemmt werden, ins Grundwasser sickern und das Wasser verunreinigen. Die Risiken einer Überdüngung sowie ökologischer Probleme sind vor allem im Zusammenhang mit Kunstdünger bekannt.

Organischer Dünger oder Kunstdünger?

Bei der Versorgung der Pflanzen mit den verschiedenen Nährstoffen geht es immer um die Einhaltung eines optimalen Spielraums für die Pflanzen. Dies trägt dazu bei, eine Über- und eine Unterversorgung zu verhindern. Während sich ein Mangel je nach Nährstoff klar definieren lässt und bestimmte Auffälligkeiten der Pflanzen dem Züchter Hinweise geben können, welcher Nährstoff der Pflanze fehlt, kann eine Überdüngung zu Vergiftungssymptomen der Pflanzen führen und damit zu Krankheiten, Wachstumsstörungen und Stress. In der sensiblen Sämlingsphase raten Züchter, ganz auf das Düngen zu verzichten.

 

Weiterhin blockiert eine Überversorgung mit Phosphor die Aufnahme von Eisen, Zink und Kupfer, während eine Überversorgung mit Kalium die Aufnahme von Calcium und Magnesium beeinträchtigt. Da viele Nährstoffe im Dünger als Salze vorliegen, kann zu viel Salz dem Boden Wasser entziehen, sodass die Versorgung der Pflanzen mit Wasser durch die Osmose gefährdet ist. Die überschüssigen Salze können durch den Regen ausgeschwemmt werden, ins Grundwasser sickern und das Wasser verunreinigen. Die Risiken einer Überdüngung sowie ökologischer Probleme sind vor allem im Zusammenhang mit Kunstdünger bekannt.

Welcher organische Dünger ist der Beste?

Züchter von Cannabispflanzen tun deshalb gut daran, bei der Wahl des Wachstumsdüngers auf nachhaltigen und organischen Dünger zu setzen. Hochwertige Produkte sind im Fachhandel verfügbar. Alternativ lässt sich organischer Dünger selbst herstellen.

 

  • Stickstoff: Gülle, Blutmehl, Hornmehl, Fischmehl, Kaffeesatz, Pferdedung, Wurmguss, Fledermausguano, Klee, Luzerne, Bohnen
  • Phosphor: Eierschalen, Gesteinsmehl, Knochenmehl, Melasse
  • Kalium: Seetangmehl, Gesteinsmehl, Pflanzenkompost, Holzasche, Kartoffelschalen, Eierschalen, Bananenschalen

 

  • Dolomitkalk: Calcium und Magnesium
  • Holzasche: Kalium und Calcium
  • Brennnesseljauche: Stickstoff, Kalium, Eisen
  • Kaffeesalz: Stickstoff, Phosphor, Kalium
  • Wurmkompost: Stickstoff, Phosphor, Kalium, zahlreiche Mikronährstoffe
  • Pilzkompost: Phosphor, Stickstoff, Kalium

Züchter haben die Wahl zwischen einem organischen und einem mineralischen Dünger. Organischer Dünger entsteht als Zersetzung tierischer Ausscheidungen und pflanzlicher Abfallprodukte und kann auf vielerlei Weise gewonnen werden:

 

  • Kompostierung
  • Mist
  • Blutmehl
  • Knochenmehl
  • Kakaoschalen
  • Federmehl
  • Gründung
  • Zuckerrohrmelasse
  • Holzasche
  • Gletscherstaub
  • Pilzsubstrat
  • Hornspäne
  • Gips

 

Jedes Produkt hat sein eigenes Verhältnis in der Zusammensetzung von Nährstoffen. Organischer Dünger muss erst zersetzt werden, ehe die Pflanzen die Nährstoffe aufnehmen können. Dabei gilt die Regel, dass die Nährstoffaufnahme der Pflanzen je stärker verzögert wird, desto gröber der organische Dünger ist. Sind die Pflanzen noch sehr jung und benötigen die Nährstoffe für ihr Wachstum rasch, empfiehlt sich der Einsatz von organischem Flüssigdünger oder die Ausbringung von grobem Dünger schon im Herbst.

 

Eine Alternative ist industriell, synthetisch hergestellter Kunstdünger, der auch als Mineraldünger bekannt ist. Dieser ist zwar wesentlich stärker als organischer Dünger und für die Pflanzen schneller verfügbar. Dafür steigt die Gefahr einer Überdüngung, weshalb Anfängern in der Zucht von Hanfpflanzen zu organischem Dünger geraten wird. Aus Gründen des Umweltschutzes und der Nachhaltigkeit wird organischer Dünger als Ersatz für den Kunstdünger zunehmend wertgeschätzt.

 

Beim Einsatz von Kunstdünger kann insbesondere bei einer Überdüngung schnell das ökologische Gleichgewicht aus den Fugen geraten. Mögliche Folgen sind eine Eutrophierung von Gewässern durch Algenbildung, Degradation von Ackerland, Verunreinigung von Grundwasser und Emission von Treibhausgasen speziell durch Stickstoff.

Demgegenüber hat organischer Dünger für die Bodengesundheit ausschließlich Vorteile, weil er den Boden fruchtbarer macht und positive Effekte auf die Artenvielfalt bereithält. Ein fruchtbarer und nährstoffreicher Boden wirkt sich nicht zuletzt auf das Wachstum der Hanfpflanze positiv aus.

Der ideale pH-Wert bei Hanfpflanzen

Wer zum ersten Mal Cannabis züchtet, hat vielleicht noch nichts vom pH-Wert des Bodens gehört, den jeder Bauer stets beachtet und beeinflussen kann. Die Skala des pH-Werts liegt zwischen 0 und 14, wobei 0 für extrem sauer und 14 für extrem alkalisch steht. Jedes Saatgut hat seine eigene ideale pH-Spanne.

Bei Hanfpflanzen liegt der ideale pH-Wert zwischen 6 und 7 auf der Erde sowie zwischen 5,5 und 6, wenn künstliche Substrate verwendet werden. Liegt der pH-Wert außerhalb der empfohlenen Spanne, ist die Aufnahme von Nährstoffen erschwert und es kann zu Schädigungen an den Wurzeln sowie einer erhöhten Anfälligkeit für Krankheiten kommen.

Züchter können den pH-Wert des Bodens mit einem pH-Meter messen. Um einen zu sauren oder alkalischen Boden wieder in die richtige Spur zu bringen, verfügen Züchter von Hanfpflanzen über zahlreiche bewährte Methoden zur Korrektur. Beispielsweise können sie zu sauren Boden mit Kompost, Humus oder Kalk alkalischer und zu alkalischen Boden mit Gülle, Torf, Nadelbaumstreu oder Torf saurer machen. Für beide Zwecke gibt es im Fachhandel den passenden Dünger.

Das liebt die Hanfpflanze

Als hochkomplexe und differenzierte Sprosspflanzen sind Hanfpflanzen auf eine optimale Versorgung mit Nährstoffen angewiesen, um gesund zu wachsen und lange Äste mit vielen hochwertigen Blüten auszubilden. Ein guter Wachstumsdünger, der hohe Stickstoff-Anteile aufweist, hilft der Hanfpflanze über die sensible Keimphase hinweg und trägt zu einem schnellen Wachstum und einem üppigen Wuchs bei.

 

Am stärksten profitieren Züchter von Hanfpflanzen von einem organischen Wachstumsdünger, der nachhaltig für einen nährstoffreichen Boden als Grundlage dafür beiträgt, dass die Hanfpflanze in der Wachstumsphase gesund gedeihen kann. Um zu gewährleisten, dass die Pflanzen die Nährstoffe des Düngers schnell aufnehmen können, sollte dieser in flüssiger Form vorliegen oder bereits im Herbst aufgebracht werden.

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